In Burundi (Zentralafrika) gab es jahrzehntelang immer wieder blutige und tödliche Konflikte, u.a. zwischen Hutu und Tutsi.
Dort arbeitet nun beispielsweise die Organisation Mi-PAREC für Frieden und Versöhnung. Emmanuel Nibayubahe, Projektkoordinator bei Mi-PAREC, schilderte zwei Fälle gelungener Versöhnungs- und
Mediationsverfahren:
"In der Provinz Gitega hatte ein Mann im Bürgerkrieg
die Kinder seiner Nachbarin, einer Witwe, getötet. Im
Rahmen des Versöhnungsprozesses akzeptierte die
Witwe das Angebot ihres Nachbarn, als „Sohn“ sich
nun sein restliches Leben lang ihrer anzunehmen,
da sie sonst niemanden mehr hatte, der sich um
sie kümmern konnte. Oder, in einem Landkonflikt im
Süden des Landes, in der Provinz Nyanza Lac nahe
der Grenze zu Tansania, nutzte ein Mann unbefugt
das Land einer Familie, die aufgrund der Unruhen
ins Nachbarland geflohen war. Infolge der Mediation
erklärte der Mann sich bereit, das Land um des Frie-
dens willen zurückzugeben. Nachdem er gesprochen
hatte, stand ein anderer Mann, offenbar beeindruckt
von dem Vorgang, spontan auf und kündigte an, dass
er von ihm ebenfalls unrechtmäßig genutzte Parzellen
an rückkehrende Flüchtlinge zurückgeben werde."
(Quellen: Ziviler Friedensdienst; Mi-PAREC; Wikipedia; Zusammenfassung: ChatGPT)
